Archiv für April, 2016

Wiedereinstieg in Beruf erleichtern

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Martina Stecker (SPD): Wiedereinstieg in Beruf erleichtern

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Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Duisburg, Martina Stecker, lobt die Arbeit des Duisburger Netzwerkes „W(iedereinstieg)“. Zentrales Anliegen des Netzwerkes ist es, Frauen mit Migrationshintergrund den Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen. „Durch Qualifizierung wird arbeitssuchenden Frauen die Chance gegeben, den Weg in die Berufstätigkeit zu erleichtern. Vor allem im Handwerk gibt es Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Das Netzwerk führt beide Seiten zusammen“, erklärt Martina Stecker.

Bei einer Veranstaltung im Haus des Handwerks konnten sich Interessierte über die Möglichkeiten für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund informieren, wieder in die Berufstätigkeit einzusteigen. Auch Martina Stecker machte von diesem Angebot Gebrauch. „Nicht nur für künftige Arbeitnehmerinnen ist es wichtig zu wissen, welche Chancen es gibt, beruflich Fuß zu fassen. Auch potenzielle Arbeitgeber müssen entsprechend informiert werden“ so die AsF-Vorsitzende Stecker.

Auf der Internetseite www.migra–info.de können sich Frauen mit Migrationshintergrund in dreizehn Sprachen ausführlich über Wege in den Beruf informieren. Das Portal informiert weitreichend über alle Fragestellungen und Themen, die für einen Berufseinstieg relevant sind. Außerdem finden sich dort wichtige Adressen zu den unterschiedlichsten Bereichen und eine Liste mit Ansprechpartnern in ganz Nordrhein-Westfalen.

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Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Mitteilung für die Presse

 

 

Nein heißt Nein: Wir fordern einen besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung! – Gemeinsame Presseerklärung von ASF und Frauen-Union

 

Anlässlich des Gesetzentwurfs zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung haben am Mittwoch, den 27.04.2016, Mitglieder der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemeinsam mit den weiblichen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion ein ExpertInnengespräch zur Reform des Sexualstrafrechts durchgeführt. Hierzu erklären die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner und die Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands (FU) Annette Widmann-Mauz:

 

Es gibt leider immer wieder Fälle, in denen Frauen vergewaltigt oder sexuell genötigt werden, ohne dass die Täter aufgrund der heutigen Rechtslage dafür bestraft werden können. Deshalb ist der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform des Sexualstrafrechts ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das ExpertInnengespräch hat jedoch gezeigt, dass auch mit dem vorgelegten Regierungsentwurf nicht alle Schutzlücken im Sexualstrafrecht geschlossen werden können. Solange es weiterhin auf die Widerstandsfähigkeit und nicht den Willen des Opfers ankommt, bleiben Schutzlücken bestehen. Die ExpertInnen waren sich einig: Wir brauchen einen Grundtatbestand, der jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung unter Strafe stellt.

 

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln und anderen Städten haben gezeigt, dass es leichter ist, den Diebstahl eines Handys zu bestrafen, als eine Handgreiflichkeit wie den Griff in den Schritt. Nur wenn wir den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellen, können wir diese inakzeptablen Schutzlücken bei der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung beseitigen.

 

Wir wollen, dass sexuelle Tätlichkeiten wie Grapschen künftig vom Sexualstrafrecht erfasst werden. Auch für sexuelle Nötigung oder Handlungen, die aus einer Menschenmenge heraus erfolgen, brauchen wir besondere Regelungen. Hierfür setzen wir uns im parlamentarischen Verfahren ein.

 

Die sexuelle Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit von Frauen ist nicht verhandelbar. Wir fordern einen besseren Schutz gegen sexuelle Belästigungen und wir fordern die Umsetzung des Grundsatzes Nein heißt Nein bei Vergewaltigung. Die ExpertInnenenanhörung wie auch der offene Brief des Bündnisses „Nein heißt Nein“ belegen die breite Unterstützung der Frauenverbände in Deutschland.

 

Diese gemeinsame Presseerklärung wird zeitgleich von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und der Frauen Union der CDU (FU) versendet.

 

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

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