Wiedereinstieg in Beruf erleichtern

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Martina Stecker (SPD): Wiedereinstieg in Beruf erleichtern

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Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Duisburg, Martina Stecker, lobt die Arbeit des Duisburger Netzwerkes „W(iedereinstieg)“. Zentrales Anliegen des Netzwerkes ist es, Frauen mit Migrationshintergrund den Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen. „Durch Qualifizierung wird arbeitssuchenden Frauen die Chance gegeben, den Weg in die Berufstätigkeit zu erleichtern. Vor allem im Handwerk gibt es Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Das Netzwerk führt beide Seiten zusammen“, erklärt Martina Stecker.

Bei einer Veranstaltung im Haus des Handwerks konnten sich Interessierte über die Möglichkeiten für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund informieren, wieder in die Berufstätigkeit einzusteigen. Auch Martina Stecker machte von diesem Angebot Gebrauch. „Nicht nur für künftige Arbeitnehmerinnen ist es wichtig zu wissen, welche Chancen es gibt, beruflich Fuß zu fassen. Auch potenzielle Arbeitgeber müssen entsprechend informiert werden“ so die AsF-Vorsitzende Stecker.

Auf der Internetseite www.migra–info.de können sich Frauen mit Migrationshintergrund in dreizehn Sprachen ausführlich über Wege in den Beruf informieren. Das Portal informiert weitreichend über alle Fragestellungen und Themen, die für einen Berufseinstieg relevant sind. Außerdem finden sich dort wichtige Adressen zu den unterschiedlichsten Bereichen und eine Liste mit Ansprechpartnern in ganz Nordrhein-Westfalen.

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Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Mitteilung für die Presse

 

 

Nein heißt Nein: Wir fordern einen besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung! – Gemeinsame Presseerklärung von ASF und Frauen-Union

 

Anlässlich des Gesetzentwurfs zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung haben am Mittwoch, den 27.04.2016, Mitglieder der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemeinsam mit den weiblichen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion ein ExpertInnengespräch zur Reform des Sexualstrafrechts durchgeführt. Hierzu erklären die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner und die Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands (FU) Annette Widmann-Mauz:

 

Es gibt leider immer wieder Fälle, in denen Frauen vergewaltigt oder sexuell genötigt werden, ohne dass die Täter aufgrund der heutigen Rechtslage dafür bestraft werden können. Deshalb ist der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform des Sexualstrafrechts ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das ExpertInnengespräch hat jedoch gezeigt, dass auch mit dem vorgelegten Regierungsentwurf nicht alle Schutzlücken im Sexualstrafrecht geschlossen werden können. Solange es weiterhin auf die Widerstandsfähigkeit und nicht den Willen des Opfers ankommt, bleiben Schutzlücken bestehen. Die ExpertInnen waren sich einig: Wir brauchen einen Grundtatbestand, der jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung unter Strafe stellt.

 

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln und anderen Städten haben gezeigt, dass es leichter ist, den Diebstahl eines Handys zu bestrafen, als eine Handgreiflichkeit wie den Griff in den Schritt. Nur wenn wir den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellen, können wir diese inakzeptablen Schutzlücken bei der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung beseitigen.

 

Wir wollen, dass sexuelle Tätlichkeiten wie Grapschen künftig vom Sexualstrafrecht erfasst werden. Auch für sexuelle Nötigung oder Handlungen, die aus einer Menschenmenge heraus erfolgen, brauchen wir besondere Regelungen. Hierfür setzen wir uns im parlamentarischen Verfahren ein.

 

Die sexuelle Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit von Frauen ist nicht verhandelbar. Wir fordern einen besseren Schutz gegen sexuelle Belästigungen und wir fordern die Umsetzung des Grundsatzes Nein heißt Nein bei Vergewaltigung. Die ExpertInnenenanhörung wie auch der offene Brief des Bündnisses „Nein heißt Nein“ belegen die breite Unterstützung der Frauenverbände in Deutschland.

 

Diese gemeinsame Presseerklärung wird zeitgleich von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und der Frauen Union der CDU (FU) versendet.

 

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

SPD-Parteivorstand, Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon/ -fax: +49 (0) 30 25991-403 / -404
E-Mail: asf@spd.de

 

Der Epual Pay Day am 19. März 2016

Geschrieben von Karin Hanske am in Presse

Der Epual Pay Day am 19. März 2016

Am Equal Pay Day waren die Frauen der SPD Duisburg (AsF) mit einem Infostand gegenüber dem Forum auf der Königstraße am Samstag, dem 19. März 2016, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr vertreten. Zu den zurzeit laufenden Diskussionen zu Werksverträgen und Leiharbeit passt die immer noch aktuelle Forderung nach gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit. Dies gilt für Frauen genauso wie für Männer. „Es wird daher Zeit diese Missstände abzustellen“, so die Vorsitzende der AsF Duisburg, Martina Stecker.

Mit „78 Euro-Scheinen“, die sie zusammen mit ihren Kolleginnen an Passanten verteilt, macht auch DGB-Regionsgeschäftsführerin Angelika Wagner vor dem Forum in der Duisburger Innenstadt deutlich, dass Frauen für gleiche Arbeit deutlich weniger Geld bekommen. Frauen bekommen durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen, informiert sie die durchweg interessierten Besucher der Duisburger Innenstadt.

Der „Equal Pay Day“ findet weltweit einmal im Jahr statt und markiert den Tag, bis zu dem Männer nicht arbeiten bräuchten und auf Einkommen verzichten könnten, gäben sie sich mit dem gleichen jährlichen Einkommen wie Frauen zufrieden.

Es gilt also weiter für die Lohn-Gleichstellung von Männern und Frauen zu kämpfen. Der im vergangenen Jahr eingeführte Mindestlohn sei ein erster Schritt in Richtung Besserung gewesen. „Rund zwei Millionen Frauen verdienen dadurch schon mehr als vorher“, berichtet Martina Stecker, Vorsitzende der ASF-Duisburg. Trotzdem schneide Deutschland im EU-Vergleich schlecht ab und sei sogar das Land mit den größten Gehaltsunterschieden.

„Besonders in Niedriglohnsektoren wie etwa in der Gastronomie unterscheidet sich das Gehalt zum Teil immens“, berichtet die Sozialdemokratin. So verdienen Köche rund 19 Prozent mehr im Monat als ihre Kolleginnen. Doch warum gibt es diese Einkommens-Unterschiede? „Frauen werden zum Teil leider immer noch in das traditionelle Familienbild gedrängt. Zwar hat sich das in den letzten 25 Jahren gebessert, trotzdem arbeiten viele Frauen nur nebenbei“, stellt die zweite Vorsitzende der Duisburger ASF Waltraud Asselmann fest.

Auch Bärbel Bas, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Duisburg, informierte bei der Veranstaltung die Standbesucher und ist sich sicher: „Diesen Tag möchte ich in Zukunft aus meinem Kalender streichen.“

Internationaler Tag der Frau am Dienstag, 08. März 2016

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Damals wie heute kämpfen Frauen weltweit an diesem Tag für ihre Rechte und für die Gleichberechtigung. Der diesjährige Internationale Frauentag steht unter dem Thema „Frauen brechen auf“. „Gemeinsam wollen wir aufbrechen und für ein Leben frei von Sexismus und Gewalt kämpfen“, erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) der SPD Duisburg, „deshalb fordern wir ein Verbot geschlechterdiskriminierender Werbung, sondern eine gleichwertige Darstellung von Frauen und Männern in den Medien, die die vielfältigen Rollen und Lebenswege widerspiegelt und mehr weibliche Vorbilder in Fernsehen und Printmedien; wir fordern eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts, die den Grundsatz „Nein heißt Nein“ umsetzt und sexuelle Belästigung unter Strafe stellt; wir fordern eine Beweis- und Spurensicherung nach Sexualstraftaten, auch wenn die Betroffenen (noch) keine Anzeige erstatten wollen; wir fordern eine dauerhafte Finanzierung der Hilfe- und Beratungseinrichtungen für Frauen und Mädchen.“ Die Übergriffe gegen Frauen in der Silvestersternacht in Köln und anderen deutschen Städten haben in tragischer Weise gezeigt, worauf wir schon seit Langem aufmerksam machen: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen muss aufhören! „Es muss Schluss sein mit Sexismus in Sprache, Medien und Werbung. Frauen werden dort als Sexobjekte, Opfer oder „Heimchen am Herd“ dargestellt und dies führt zu weniger Respekt gegenüber Frauen und fördert sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen“, begründet Martina Stecker, Vorsitzende der Duisburger Frauen, die Forderungen der AsF.

Gleichstellung auf einem Guten Weg

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Immer mehr weibliche Führungskräfte

Martina Stecker, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, freut sich über die positive Entwicklung des Frauenanteils im Bereich der Führungskräfte in der Stadtverwaltung. Seit 1991 ist der Anteil an Amts- und Institutsleiterinnen von 2,1 % auf 25,7 %, der der Abteilungsleiterinnen von 3,4 % auf 36,7 % gestiegen. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung und zeigt, dass die Frauenförderpläne nach und nach Wirkung zeigen“, so Stecker. Auch hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf konnte vieles erreicht werden. Mit dem Kita-Ausbau und den offenen Ganztagsschulen werden die Betreuungsangebote in Duisburg kontinuierlich verbessert. Dafür wurden zuletzt 100 Erzieherinnen eingestellt. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Maßnahme, um das Ziel der Gleichstellung und der Erhöhung weiblicher Führungskräfte zu erreichen. Hier sind wir auf einem guten Weg“, so Stecker.